Herausforderungen in Vororten – Wohnintensität und -Vielfalt

A L'Envers

Cover for A L'Envers

A L'Envers

Fribourg

Winner

Roland Stutz (CH)

Martin Bruhin (CH)

Ruben Daluz Gonzalvo (ES)

Zwischen den alten und den neuen Stadtteilen erstreckt sich ein langes, schmales Tal. Die Analyse zeigt eine fragmentierte Landschaft, zu der die alten Stadtmauern und ein Zugang zum Fluss gehören. Der Entwurf zielt darauf ab, die Grünfläche zu erhalten, das Netz der Fußwege zu verbessern und die verschiedenen Stadtteile miteinander zu verbinden. In Zukunft dürfte es zu einer Verdichtung entlang dieses Korridors kommen. Die Landschaft besteht aus zwei längs verlaufenden Zonen, von denen eine intensiv genutzt wird und die andere als Park erhalten bleibt. Unten, am Flussufer, entsteht ein Gebäude mit einem Flussbad, während sich oben, im oberen Teil, Sportanlagen und Dienstleistungsgebäude befinden, die in die Topografie integriert sind. Auch das Wohnprojekt fügt sich in diese öffentlichen Wege ein. Das Dach des „auf den Kopf gestellten“ Bauwerks wird öffentlich genutzt und dient gleichzeitig als Hauptzugang zu den 46 Wohnungen, zur Bibliothek, zur Kindertagesstätte, zu den Bädern, zum Restaurant und zum Fahrradabstellplatz.

Projekt auf Europan Europe ansehen ↗

Sliding Walls

Cover for Sliding Walls

Sliding Walls

Fribourg

Special Mention

Olivier Malclès (FR)

Sidonie Joly (FR)

Kristell Piau (FR)

Olivier Malclès (FR)

Das Projekt erstreckt sich auf der Südseite des Tals, wobei der Talgrund frei von jeglicher Bebauung bleibt. Es erstreckt sich den Hang hinunter und folgt dabei den topografischen Brüchen, den Mäandern der Saane sowie den Windungen der gegenüberliegenden Stadtmauer. Wie diese führt es keine horizontalen Linien in die Landschaft ein, da sich seine Fassadengestaltung dem Geländeverlauf anpasst. Diese komplexe Morphologie ermöglicht es, unterschiedliche Nutzungen und Wohnformen in einer einheitlichen Form zu vereinen. Kleine Geschäfte liegen hier Seite an Seite mit Gewerbeflächen, und die Wohnformen reichen von Mehrfamilienhäusern bis hin zu Reihenhäusern. Die Wohnungen öffnen sich weit nach Süden hin, mit Blick auf das Tal und die Altstadt.

Projekt auf Europan Europe ansehen ↗

Prochain Arrêt Malley Centres

Cover for Prochain Arrêt Malley Centres

Prochain Arrêt Malley Centres

Lausanne – Renens – Prilly

Special Mention

Van de Werf Kathleen (BE)

Slagmeulder Gunther (BE)

Sofie Troch (BE)

Durch die Einführung einer neuen städtischen Morphologie verbindet das Projekt die bereits vorhandenen Ströme zu einem dichten und interaktiven Netzwerk, das auf städtischer Ebene funktionieren soll. Im Mittelpunkt des Entwurfs steht die Gestaltung zweier neuer linearer städtischer Morphologien. Der MAIL ist als eine Ebene konzipiert, auf der verschiedene Programmkomplexe miteinander interagieren und ein Feld der Interaktionen bilden. Die „EPINE DORSALE“ fungiert als Ausbreitungsachse, die es dem MAIL ermöglicht, neue kleinskálige Veranstaltungen anzuziehen. Der Entwurf betrachtet den Standort nicht mehr als „Satelliten einer Kernstadt“, sondern als „Kern einer Netzwerkstadt“. Das wichtigste Ziel ist nicht die Integration, sondern die Verbindung, die Verknüpfung.

Projekt auf Europan Europe ansehen ↗

Oversize

Cover for Oversize

Oversize

Lausanne – Renens – Prilly

Special Mention

Michael Trinkner (DE)

Dirk Waldmann (DE)

Überdimensionierung eröffnet Möglichkeiten · Geschichte der industriellen Vorstadt · Theater · Gasometer · Dienstleistungen · Infrastruktur · Recyclinganlage · vielfältiges Programm · gute Erreichbarkeit · Flachheit · laute Umgebung · hohe Gebäude · gedrungene Ikeas · Landschaftsschleife · öffentliches Netz · öffentliche Programme · keine falsche Romantik · Vielfalt der Einheiten · Freiheit · introvertiert/extrovertiert · 4,50 m im Erdgeschoss · übergreifende Programmgestaltung · offen für Besiedlung · Technologieunternehmen im Wohnbereich · Koexistenz · in Erwartung der Gentrifizierung · Malley Renens · Arbeiterviertel · Phasenplanung · Einbindung von Schlüsselelementen · Identität · ehemalige Schlachthöfe · Bahnhof · Skyline – Parken & Fahren · Ein Kuss und auf Wiedersehen · Orientierungspunkt · Genfer See.

Projekt auf Europan Europe ansehen ↗

Jury

ML

Mark Linnemann

RG

Regina Gonthier

Präsidentin

TH

Tim Heide

Architekt

ZH

Zdenek Holzel

Architekt

DS

David Streiff

RH

Richard Hunziker

BV

Bernard Virchaux

PJ

Pascale Jacotot

Landschaftsarchitekt

OC

Oleg Calame

Architekt

HM

Hélène Méhats Grutter

Architekt und Planer

FB

François Bonnat

BK

Bernd Knaller