The Farandole of One Thousand Saplings

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The Farandole of One Thousand Saplings

Genf

Winner

Alphonse Bardou-Jacquet (FR)

Charlotte Vermeulen (FR)

Thibault Carcano (FR)

Esther Delaunay (FR)

Beurteilung der Jury: Sie bewertet den Wunsch, die Bevölkerung in die Gestaltung der Netze einzubeziehen, positiv und hebt den Recyclingaspekt hervor, den dies ermöglicht. Interessant ist auch die Nutzung der Bäume und ihrer Pflanzkübel, um die Struktur zu stützen und durch ihre einfache Anordnung und Verzierung starke Stimmungen zu erzeugen. Die Gestaltung der Plainpalais-Ebene ist gewagt und zeigt das szenische Potenzial, das das Projekt hervorheben kann. Ihre anpassungsfähige Form ermöglicht es, die bereits an diesem Standort vorhandenen Nutzungen beizubehalten, und fügt sich sehr gut in die sommerlichen Aktivitäten der Ebene ein. Die Entscheidung, bestimmte Bäume und ihre Dekoration nach der Veranstaltung in den ursprünglichen Plätzen stehen zu lassen, bietet eine innovative Lösung, um eine Spur in den Räumen zu hinterlassen, und fördert eine Verbreitung, die sicherlich dazu beitragen wird, nachhaltige Projekte in der Folge wiederzubeleben.

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La Parade du Vivant

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La Parade du Vivant

Genf

Winner

Joke Vande Maele (BE)

Bjorn Bracke (BE)

Natan Van Loon (BE)

Lei Wei (CN)

Beurteilung der Jury: Die Jury würdigte diese grosse Sommerveranstaltung sowohl wegen der eindrucksvollen Momente ihrer Wanderung als auch wegen der eher lehrreichen und partizipativen Aspekte ihrer wöchentlichen Installationen an den verschiedenen Orten. Die Entscheidung, auf den Festwagen Nachbildungen spezifischer Lebensräume in Verbindung mit charakteristischen Biotopen der Region – Wald von Versoix, Allandon-Tal, Hänge des Salève, Flussgebiet der Rhône – zu installieren, ist treffend. Dieser Wille, die Stadt mit ihrer lokalen und spezifischen Umgebung zu verbinden, ist eine schöne Art, die Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner für den Reichtum und die Vielfalt ihres Territoriums zu sensibilisieren. Dieses grosse Fest der Natur verwandelt jeden Ort durch eine Neugestaltung der Standorte, die jedes Mal eine vorübergehende Wiederaneignung des öffentlichen Raums zugunsten von Veranstaltungen und Begegnungen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern verschiedener Quartiere des Kantons Genf ermöglicht.

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Vertical Reforestation

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Genf

Special Mention

Wladimir Pulupa (CH)

Karla Paola López Carillo (MX)

Pablo Hernando del Amo (ES)

Mirari Cimadevilla Cuesta (ES)

Atlı İçim (TR)

Carlos Alberto Ríos Limón (MX)

Catalina Jesus Lima Morale (MX)

Valeria Itzel Pozos Espinosa (MX)

Fernanda Cervantes Rojas (MX)

Beurteilung der Jury: Es wird eine Strategie zur Renaturierung der Stadt angestrebt, damit die heutigen Plätze bis 2070 zu Inseln der Biodiversität im Herzen des städtischen Raums werden. Eine Resilienz, die angesichts des Klimawandels und des Zusammenbruchs der Biodiversität notwendig ist. Durch eine demonstrative Inszenierung wird der Prozess der städtischen Wiederaufforstung hervorgehoben, der ausgehend von der derzeitigen städtischen Kargheit alle Stadien der Pflanzenentwicklung von der Keimung bis zur Pflanzung einbezieht. Ein großes Netz aus Seilen, die an Masten oder an den Fassaden befestigt sind, würde als Baumschule für die Pflanzen dienen, die nach dem Wachstum schließlich in den Boden gepflanzt würden, wobei in diesen Prozess die verschiedenen pflanzlichen Strategien zur Schaffung eines Lebensraums einbezogen werden: Pionierpflanzen, verschiedene Pflanzenschichten, Baumarten mit schnellem, mittlerem oder langsamem Wachstum. Der Vorschlag der „vertikalen Wiederaufforstung“ zielt darauf ab, lebendige und vielfältige Biotope zu schaffen, die als Zufluchtsorte im Herzen der Stadt für alle nicht-menschlichen Lebewesen dienen, zum Wohle einer Menschheit, die dies so sehr benötigt. Die Jury möchte diesen offensichtlich ehrgeizigen und entschlossenen Ansatz hervorheben

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Genève, Paysage Exposé

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Genève, Paysage Exposé

Genf

Special Mention

Alexander Wegener (CH)

Frederik Dahlqvist (CH)

Albin Mehemeti (CH)

Beurteilung der Jury: Die Jury war von der experimentellen und pädagogischen Dimension dieses Ansatzes überzeugt: ein Manifest-Projekt, das die Gestaltung der Landschaft, die Wiederverwendung von Bodenmaterialien sowie die Beziehung zwischen Architektur, Klima und Wahrnehmung hinterfragt. Die Idee einer wandernden Landschaft, die von Ort zu Ort verlegt werden kann, bereichert die symbolische Tragweite des Projekts, das die Stadt als einen lebendigen Organismus im ständigen Wandel betrachtet. Das Projekt zeichnet sich durch die Kraft seines kritischen und sinnlichen Ansatzes aus und bietet eine neue Lesart der Beziehung zwischen Natur und Urbanität. Aus diesem Grund verleiht die Jury ihm eine besondere Auszeichnung.

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Kleine Emmie & The Others

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Kleine Emmie & The Others

Luzern

Winner

Andrea Suardi (IT)

Ani Safarian (AM)

Beurteilung der Jury: Positiv bewertet wird der Umgang mit dem Bestand. Das Projekt erhält einen Grosssteil der bestehenden Gebäude und integriert diese durch Nutzungsanpassungen schlüssig in das neue Quartier. Hervorzuheben ist auch der konsequente Einsatz der Dachflächen, der zeigt, wie Nutzungen gestapelt und damit wertvolle Bodenflächen geschont werden können. Die Vielfalt der vorgeschlagenen Wohnformen stärkt die Idee eines durchmischten Quartiers, in dem unterschiedliche Lebensmodelle Platz finden. Innovative Ansätze gemeinschaftlicher Wohn- und Nutzungsformen unterstreichen die Bereitschaft, programmatische Grenzen neu zu denken. Insgesamt würdigt die Jury die visionäre Darstellung ei ner zukünftigen Gesellschaft, die den Menschen unterstützt, individuelle Entwicklungsmöglichkeiten schafft und Natur sowie Lebensraum auf selbstverständliche Weise integriert

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Zäme

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Zäme

Luzern

Winner

Geronimo Felici Fioravanti (IT)

Cris Skenderi (IT)

Beurteilung der Jury: "Besonders ist da bei das ausbalancierte Gleichgewicht zwischen klar lesbaren städtebaulichen Interventionen und einer offenen urbanen Struktur hervorzuheben, die ein hohes Potential für eine zukünftige Stadtentwicklung verspricht. Bestehende Landschaftsspuren werden aufgenommen und artikuliert. Dabei werden die existierenden Massstäbe geschickt verwoben für einen zukunftsweisenden Städtebau im Agglomerationsgürtel. Ziel ist es eine 15 Minuten Stadt zu etablieren, bei der nicht nur die wichtigsten Infrastrukturen nahe beieinander liegen, sondern auch die Lebensmittel unmittelbar in der Nachbarschaft angebaut werden. Ausgangspunkt ist die Umgestaltung der landwirtschaftlichen Organisationsformen. Darauf folgen die Etablierung genossenschaftlicher Strukturen, die Förderung innovativer Betriebe sowie die Bereitstellung von Erholungsflächen als Katalysatoren der lokalen Wirtschaftsentwicklung"

Die den Gletscher bewohnen

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Die den Gletscher bewohnen

St. Gallen

Winner

Jorge Sanchez Bajo (ES)

Andrew Georges (LB)

Bettina Kagelmacher (DE)

Roman Schober (CH)

Beurteilung der Jury: " Die bestehenden Grünräume und Wasserläufe am Hang werden erhalten und definieren überzeugend die Streuung und Setzung der Gebäudekörper. Die Erschliessungslinien fügen sich gekonnt in die Topographie und die umliegenden Strukturen ein, wobei der Versiegelungsgrad deutlich reduziert werden dürfte. Die Hanglage manifestiert sich u.a. in der gezielten Terrassierung des Geländes mit einem zentralen Park an der Schnittstelle der beiden Quartiertypoligien. Dabei wurde die Infrastruktur für Familiengärten mitberücksichtigt und dezentral angeordnet. Alles in allem stellt der Beitrag einen interessanten Versuch dar, die multiskalaren Herausforderungen bei der Verwirklichung einer heutigen nachhaltigen Lebensweise anzusprechen. Der Europan-Wettbewerb wurde als das richtige Format erkannt, gezielt Lösungsvorschläge für einen Ort zu entwickeln, ohne dabei die wirkliche Komplexität der Herausforderungen zu negieren. "

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Abbey in RE major

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Abbey in RE major

St. Gallen

Winner

Guillem Oró Grau (ES)

Anna Bosch i Calvo (ES)

Beurteilung der Jury: Das Projekt «Abbey in RE major» vereinigt vier konzeptionelle Ansätze zu einer überzeugenden Geste der Grossform am Hang. Das Nutzungsprogram von «Abbey in RE major» vereinigt Wohnen (60%), gemeinschaftlich nutzbare Räume (20%), Angebote für das ganze Quartier (10%) sowie kommerzielle Nutzungen (10%). Eine rue intérieure bindet die Grossform zusammen und dient klimatisch als Pufferzone zwischen den Wohnungen und dem Aussenraum. Durch die zickzack-artige Abwicklung verfügt die Struktur über attraktive Aussenräume sowie eine glasüberdachte Agora, die das Herzstück der neuen Anlage bildet. Mit dem hier angedeutetn Baukasten ist es den Projektverfassenden gelungen, einen starken Beitrag zur städte baulichen Zukunft von St. Gallen vorzulegen.

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